Hospiz kompakt
- Begleitung für Schwerkranke und Sterbende
- Unterstützung für Angehörige
- Angebote für Trauernde
- Letzte Hilfe-Kurse und Schulungen für Pflegende
- ehrenamtliches Team und hauptamtliche Palliativfachkräfte
Da sein am Lebensende
Viele Menschen sehnen sich am Lebensende über die medizinisch-pflegerische Behandlung hinaus nach einer ganzheitlichen Betreuung und Zuwendung. Angehörige stoßen dabei nicht selten an ihre Grenzen.
In diesen Ausnahmesituationen will die Hospizgruppe St. Elisabeth die Betroffenen unterstützen. Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiter/-innen stehen den Angehörigen entlastend zur Seite und begleiten Menschen auf ihrem letzten Weg. Dies geschieht in regelmäßigen Besuchen, in Gesprächen, ebenso wie im gemeinsamen Schweigen – kurz: im DA SEIN und MIT GEHEN.
Unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Herkunft begleiten wir Kranke, Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige in vertrauter Umgebung wie zu Hause, in Alten- und Pflegeheimen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe und auch im Krankenhaus.
Der Beistand für die Angehörigen geht mit der Trauerbegleitung über den Tod des ihnen nahestehenden Menschen hinaus.
Für unser Angebot entstehen den Betroffenen keine Kosten.
Die haupt- und ehrenamtlichen Hospiz-Mitarbeiter/-innen unterliegen der Schweigepflicht.
Menschenwürdig leben bis zuletzt
Die moderne Hospizbewegung knüpft an die mittelalterliche Tradition an, mit Hospizen Raststätten für Pilger und Orte der Hilfe, Ruhe und Pflege für Arme, Kranke und Sterbende anzubieten. Wie damals geht es auch heute darum, einen vertrauten Raum zu schaffen, in dem der Mensch bis zuletzt in Würde leben darf, ohne Angst haben zu müssen, dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird. Wir stehen für eine Kultur der Lebensbejahung; deshalb lehnen wir aktive Sterbehilfe ab und beraten und unterstützen auch nicht beim assistierten Suizid.
Beratung zur Patientenverfügung
Wir beraten Sie, wie Sie mit einer Patientenverfügung gesundheitlich Vorsorge treffen können und geben Ratschläge zu Vorsorgevollmachten, ohne rechtliche Beratung im Einzelfall ersetzen zu können. Dabei orientieren wir uns am Konzept des Advance Care Planning (ACP), also der Behandlungsplanung im Voraus, und haben dafür qualifizierte Gesprächsbegleiter, die Ihnen helfen, für sich individuell und konkret festzulegen, welche vor allem medizinisch-pflegerischen Maßnahmen Sie in Krisen und insbesondere am Lebensende wünschen. Dafür bitten wir um eine Terminvereinbarung.
Wir empfehlen die Vorsorgedokumente der Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung e.V.
Letzte-Hilfe-Kurse
„Letzte-Hilfe-Kurse“ vermitteln Basiswissen der Sterbebegleitung und schaffen Sicherheit im Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod. Wir bieten diese kompakten, etwa vierstündige Schulungen nach einem Konzept von Dr. Georg Bollig regelmäßig an verschiedenen Orten an, oft in Kooperation mit der vhs oder der KEB. In vier Modulen geht es um „Sterben um ein Teil des Lebens“, um Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, wie man Leid im Sterbeprozess lindert und Abschied nimmt. Die Teilnehmer lernen von zertifizierten Kursleiterinnen, was sie selbst tun können, um Nahestehenden am Lebensende beizustehen und wo sie professionelle Hilfe bekommen. Mehr Infos gibt es hier.
Schulungen für Pflegekräfte
Teil unserer Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitswesen ist das Fortbildungsangebot zu Hospiz- und Palliative Care-Themen für Pflegekräften und andere Berufsgruppen. Das können kurze Infoblöcke in Teambesprechungen sein ebenso wie ganztägige Kurse, z.B. als „Letzte Hilfe professional“. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit den Koordinatorinnen der Hospizgruppe auf.
Hospiz macht Schule
„Hospiz macht Schule“ ist eine Projektwoche für Schüler/-innen der 3. und 4. Jahrgangsstufen auf Basis eines bundesweiten Konzepts. Mit speziell geschulten ehrenamtlichen Hospizbegleite/-rinnen vermitteln wir dabei altersgerecht, das Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind. Verteilt auf fünf Einheiten geht es dabei um Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Trauer und Trösten. Nähere Informationen erhalten interessierte Lehrkräfte bei den Koordinatorinnen.
Hospizbegleiter/-in werden

Im zweijährigen Turnus veranstalten wir einen Qualifizierungskurs für angehende Hospizbegleiter/-innen. Das Seminar beginnt zumeist im September und endet im März. Es findet zumeist einmal wöchentlich abends und an einigen Samstagen statt.
Thematisch geht es unter anderem um die Hospizidee, Patientenverfügungen oder Palliativmedizin. Auch pflegerisches Grundwissen wird vermittelt. Zudem stehen zum Beispiel Kommunikation, Demenz und Trauer auf dem Programm. Zur Ausbildung gehören auch einige Tage Praktikum in einer Pflegeeinrichtung.
Das Seminar befähigt zur Hospizbegleitung, verpflichtet aber nicht zur anschließenden aktiven Mitarbeit.
Nähere Informationen geben unsere Koordinatorinnen.
Angebote für Trauernde
Nach dem Tod eines geliebten Menschen laufen die Gefühle „kreuz und quer“. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Keiner scheint zu verstehen, was in einem vorgeht. Im Austausch mit anderen Betroffenen können wir Trost und Hoffnung finden. Dafür bieten wir verschiedene Format der Begegnung an.
Alle Angebote werden von qualifizierten Trauerbegleiterinnen gestaltet und sind offen für alle Interessierten, unabhängig von Weltanschauung und Religion.
Offener Trauertreff
Der nachmittägliche Trauertreff bietet Möglichkeit zum Gespräch in der Gruppe oder mit Trauerbegleiterinnen einzeln.
Ort: Pfarrzentrum St. Michael, Schrannenplatz 3, Schwabmünchen
Termine: Mittwoch, 28.1., 25.2., 25.3., 29.4., 20.5., 24.6., 29.7., 30.9., 28.10., 25.11. und 16.12.26, jeweils 14.30 bis 17 Uhr
keine Anmeldung erforderlich
Abend(b)rot
Bei einem gemeinsamen Abendbrot bietet sich die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Der abendliche Termin in geschützter Atmosphäre ist auch für trauernde Berufstätige gedacht.
Ort. Seniorenbegegnungsstätte café singold, Singoldstr. 1, Schwabmünchen
Termine: Donnerstag, 8.1., 12.3., 7.5., 9.7., 10.9. und 12.11.26, jeweils 18.30 bis 21 Uhr
keine Anmeldung erforderlich
Trauergehen
Bei einem gemeinsamen Spaziergang im Luitpoldpark gibt es Zeit zum Gespräch und für Impulse.
Treffpunkt: Luitpoldpark Schwabmünchen, Parkplatz Riedstraße
Termine: Samstag, 21.3., 20.6., 26.9. und 19.12.26, jeweils um 14 Uhr
keine Anmeldung erforderlich
Oasentag
Zusammen Zeit verbringen, um mit Denkanstößen neue Gedanken zu finden und wieder Kraft zu schöpfen
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Schwabegg, Kirchweg 1, Schwabegg
Termin: Samstag, 24.10.26. 12.30 bis 18 Uhr
Anmeldung unter 08232-9567542, keine Teilnehmergebühr
Einzelbegleitung
Individuelle Einzelbegleitung für alle von Leid und Trauer Betroffenen durch qualifizierte Trauerbegleiterinnen, jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung.
Terminvereinbarung unter 08232-9567542
Schmetterlingsgrab
Nur einen
Flügelschlag
unendlich fern –
doch dem Herzen
für immer nah
Unsere Hospizgruppe betreut das Schmetterlingsgrab auf dem Friedhof Schwabmünchen. Dort können Eltern stillgeborene Kinder beisetzen, die aufgrund eines Gewichts unter 500 g nicht bestattungspflichtig sind. Mit Ihnen gestalten wir wenn gewünscht eine individuelle Abschiedsfeier.
Ihre Spende für die Hospizarbeit
Wir freuen uns über Ihre Spende für die Hospizarbeit:
Die IBAN unseres Spendenkontos:
DE96 7315 0000 0000 0067 91
Bitte geben Sie „Spende für die Hospizgruppe“ und Ihre Adresse im Verwendungszweck mit an.
Als Zahlungsempfänger erfassen Sie für eine korrekte Empfängerüberprüfung durch ihre Bank bitte: Caritasverband Schwabmünchen und Umgebung e.V.
Ansprechpartnerinnen

Ltd. Koordinatorin

Koordinatorin
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